wie ihr sicher mitbekommen habe, sind die Marina und ich für 2 Wochen auf der wunderschönen Trauminsel Bali gewesen.
Zugegeben, ich habe nicht besonders viel Zeit am Strand verbracht (heißes Wetter, Sonne, Strand und Meer haben wir ja auch zu genüge in Malaysia), sondern mich ins Landesinnere und sogar auf einen Berg begeben.
Ja, dieser Berg. Auf ihn bezieht sich auch die Überschrift. Am 2. Tag lernten Marina und ich einen Schweizer kennen, der auch für die gleiche Zeit wie wir auf Bali war und so beschlossen wir zusammen weiter zu reisen. Nachdem wir Kuta fluchtartig verlassen hatten (gräßlicher Touristenort übersäht mit australischen Surferboys) begaben wir uns nach Ubud, einem eher ruhigen Ort. Von dort aus erkundeten wir die Umgebung, einen Tag auch mit Roller und dann trennten sich Marinas und meine Wege. Unsere Vorstellungen von Urlaub und die Interessen lagen einfach zu weit außeinander und so machte sich Marina (ach, lest einfach ihren Bericht ;-) ) auf zu einem Vulkan im Osten und Kaspar, der Schweizer, und ich eher etwas westlicher zu dem oben erwähnten Berg auf.
Wir kamen nach einer schaurigen Bemofahrt (Einheimische Kleinbusse) in einem kleinen Bergdorf auf ca. 1500 m an. Das war eine überraschung. Touristen waren eine Seltenheit und die Mentalität der Bewohner war um einiges anders als die der Restlichen die wir bis dahin getroffen hatten. Sehr entspannt. Allerdings auch um einiges kälter, was tagsüber zwar angenehm, nachts aber sehr sehr kalt war...
(Das schönste Foto des Urlaubs)
Wie wir Europäer so sind, wollten wir natürlich auch wandern gehen, wo sowohl der Kaspar als auch ich die Alpen fast vor der Nase haben.
Das Ganze war an sich super geplant, nur leider hatten wir die Realität etwas falsch eingeschätzt. Zum einen haben wir gemerkt, das die Warnung "difficult trak" des Lonely Planets durchaus berechtigt war, 2. haben wir herausgefunden, das es immer sinnvoll ist, eine Karte bei sich zu haben und 3. sich nicht unter Zeitdruck setzen zu lassen.
Nachdem wir uns bereits einmal verlaufen hatten, und irgendwann in einem Dickicht, in dem es zeitenweise schwer war, den Weg, soweit er vorhanden war, überhaupt zu finden und sich die Spinnenweben aus dem Gesicht zu wischen, waren wir schon kurz davor, umzudrehen. Der Pfad sah aus, als wäre er seit Jahren nicht mehr begangen worden und ob wir wirklich auf dem richtigen Weg waren wussten wir auch nicht. Zudem wurde es immer steiler, mitunter sogar mit Kletterpassagen, rutschig war es sowieso und vom Berg sah man auch nichts. Alles war so dicht bewaldet und überwuchert, das wir ohne Scheiß bis zum Gipfel nur 1 mal die Möglichkeit hatten die Aussicht zu bewundern, geschweige denn, das wir den Gipfel vorher gesehen hätten :-)-
Wie auch immer, wir sind sicher wieder unten angekommen, die Aussicht von Oben war wunderschön, auch wenn die Wolken sehr schnell die Spitze verschleiert haben, ein kleines Abendteuer muss ja auch einmal sein und aus unseren Fehlern haben wir, hoffentlich, auch gelernt :-).
Mehr will ich mich über diesen Urlaub jetzt auch garnicht auslassen, ich denke das reicht und wenn jemand noch mehr erfahren will, fragt einfach nach, es gäbe noch einige nette Anekdoten zu erzählen!
Diese Woche im Kindergarten machen wir mit den Kindern übrigens Pappmasché. Wir hatten uns das so schön ausgemahlt und waren der festen Überzeugung den Kindern würde es Spaß machen im Kleister rumzumanschen usw. Aber von wegen, sie haben viel zu viel Angst davor sich schmutzig zu machen und finden den Kleber doch tatsächlich ekelig. Was sind denn das bitte für Kinder? Die Marina und ich manschen dafür umso fröhlicher :-) (Jedenfalls noch am Anfang der Woche, mittlerweile is auch unsere Begeisterung etwas abgeklungen ob der ungeheueren Menge...)
Leute, hier noch eine wichtge Info zum Schluss: Ich werdem am 17.8. um 13.00 in München wieder deutschen Boden betreten!
