Samstag, 28. März 2009

Neuester Rundbrief

Hallo Leute,

bevor ich es jedem von euch einzeln erzählen muss, hier einfach mein neuester Rundbrief:

Halbzeit, wie es so schön heißt. Die halbe Zeit... Heißt das dann umgekehrt, dass ein Jahr die ganze Zeit ist? Verwirrend. Aber egal, damit wollte ich mich jetzt eigentlich gar nicht beschäftigen, sondern viel mehr mit einer Zwischenbilanz.

Wieviel in einem halben Jahr passieren und wie viel man in dieser, doch sehr kurzen Zeit erleben kann, hat mir dieses eine halbe Jahr bewiesen. Über Freude, Faszination, Ärger, Frustration, Angst, Ungewissheit, Beklemmnis, Überwindung, Ausgelassenheit, Leben, Träumen, Erleben, Nachdenken, Herantasten, Ausprobieren, In-Fettnäpfchen-treten und was nicht noch alles, war alles dabei. Eine sehr „gefühlsreiche“ Zeit, wie es also scheint.
Und gerade die letzten Wcchen haben sowohl die Marina als auch mich noch mal sehr auf die Probe gestellt. Wir haben das komplette erste halbe Jahr in der Ungewissheit zugebracht, was denn nun mit unserem Visum sei. In den letzen 4 Wochen hat sich die ganze Lage dann noch einmal verschärft, da unser 2. Touristenvisum am 3.3. auslaufen sollte. Diese Probleme haben sich mittlerweile übrigens gegeben, ich könnte jetzt bis März 2010 in Malaysia bleiben...

Vor kurzem waren wir mit den zwei anderen, Alex und Bene, mit einem Freiwilligen aus Kambodscha und dem deutschen Pfarrer hier in Kuala Lumpur, in Singapur zum Zwischenseminar. Eine Woche reflektieren, verbessern, in die Zukunft blicken. Doch was blickte uns da entgegen? Ich dachte, es würde euch vielleicht auch interessieren, was ich für eine Zwischenbilanz gezogen habe. Ich werde das jetzt ganz banal mit Plus und Minus niederschreiben, dann bleibt es am übersichtlichsten und ich weiche nicht so leicht vom Thema ab J. Also das Gute zu erst:

Ganz klar ist auf jeden Fall, dass die Kinder einfach total süß und liebenswert sind. Aber über dieses Thema habe ich mich ja in meinem letzen Rundbrief schon mehr als ausgelassen. Mir fällt außerdem auf, das sich viele Lehrer echt um uns bemühen, auch wenn uns das manchmal nicht ganz klar ist oder es uns doch ein kleines Lachen entlockt. Vorallem die Zusammenarbeit mit der Lehrerin im Learning Center ist super. Sie erklärt uns die Spiele und räumt uns sogar einmal im Monat eine Woche ein, in der nur gemacht wird, was die Marina und ich wollen. Sie nennt sich „Kitchentime and Handicraft“. Meistens malen, basteln oder kochen wir da mit den Kindern. Gerade in dieser Woche haben wir mit den Osterbasteleien angefangen, von denen hier auch noch nie jemand etwas gehört hat. Wir bemalen Pappbecher die wir dann zu Osternestern umgestalten.

Malaysia ist ein absolut fantastisches Land, das mir schon sehr ans Herz gewachsen ist. Mit allen meinen Freunden die, zugegeben, nicht aus unserer Gemeinde stammen. Sie sind bunt durchgemischt, Malayen, Inder, Chinesen, und diverse Europäer usw. Die werden mir echt fehlen, wenn ich zurück nach Deutschland gehe.


So, nun zu den weniger erfreulichen Relexionspunkten.
Im Kindergarten läuft es leider nicht so wie gewünscht. Nach einem halben Jahr fällt mir immer wieder auf, wie sehr mir die körperliche Nähe zu den Kindern fehlt. In Deutschland war es normal, sie in den Arm zu nehmen, sie zu kitzeln oder einfach nur gemütlich zusammen zu sitzen und ein Buch zu lesen. Die Kinder hätten das hier sicher genauso gern, doch leider ist dafür keine Zeit. Die emotionale Distanz merke ich inzwischen immer mehr, weiß aber nicht, wie ich es ändern könnte und ob ich es überhaupt dürfte. Soviel Zeit bleibt einfach nicht für ein einzelnes Kind.
Ebenso komme ich mir oftmals ziemlich nutzlos, oder drücken wir es mal anders aus „verarscht“ vor. Beispiele? Gerne, die gibt es zu genüge. Wir haben eine 40-Stunden Woche. Heißt es jedenfalls. Von diesen 40 Stunden verbringe ich einen großen Teil mit herumsitzen und nicht wissen, was ich tun soll. Irgendwann wird auch der Computer langweilig und lesen will ich auch nicht immer. Wir haben Montag und Dienstag den ganzen Tag Klassen (maximal 4), Mittwoch nur am Vormittag (was also tun am Nachmittag?), den Donnerstagvormittag verbringen wir in der Special School, wo ich wenigstens einmal ein bischen näher mit einem kleinen Mädchen zu tun habe. Den Nachmittag wieder Unterricht, und am Freitag? Ja gute Frage. Da haben wir nichts, wirklich gar nichts zu tun. Auf unsere Frage an die Leiterin, was wir denn in dieser Zeit machen sollten, antwortete diese, wir sollen doch in die Klasse der 4-jährigen gehen, sie bräuchten Hilfe. Die brauchten sie vielleicht in den ersten 1-2 Wochen, aber schon seit langem nicht mehr. Und so bevorzuge ich es, mich wieder mit einem Buch ins Learning Center zurückzuziehen, also blöd die Wand anstarrend in ihrem Klassenzimmer auszuharren. Nun, das Gefühl, die Leiterin habe keine Ahnung, was in ihrem Kindergarten so abläuft und wie sie uns einsetzen könnte, könnt ihr mir nicht verübeln, das kommt dabei einfach auf. (Ach ja, der Marina geht es übrigens genauso, die hat zum Glück genau die gleichen Probleme, das macht es wenigstens ein bisschen besser, wenn auch nicht gut.)
So kam die Leiterin scheinbar auch nie auf die Idee, dass es vielleicht etwas eintönig sein könnte, ein Spiel bis zu 16-mal am Tag zu erklären. Denn das müssen wir jeden Dienstag. Der Dienstag ist ausgefüllt mit 6-jährigen, also 4 Klassen. Diese sind noch einmal halbiert um die Gruppe kleiner zu halten und so befindet sich ein Teil der Klasse bei uns, der andere zu dieser Zeit im Computer room. Macht also 8-mal. Und seit dem neuen Schuljahr hatten sie die grandiose Idee, in der Learning Center Zeit nicht ein, sonder zwei Spiele zu spielen. Sind wir also bei 16-mal! Nach dem 4. Mal bekommt man einen Knoten in die Zunge und beim 12. Mal reist dir der Geduldsfaden zum Leidwesen der Kinder.

Zeitweise fühlt man sich mit seiner Arbeit auch absolut nicht respektiert und ernstgenommen. Uns wird nicht, zu spät oder sehr kurzfristig mitgeteilt, wenn irgendetwas erledigt werden muss oder ein Treffen ansteht. Auch wenn wir oft betonen bis wann (und wann) wir das Material benötigen und das wir das gerne noch ausprobieren wollen, wird das total übersehen und vergessen. Heute zum Beispiel wollten wir ja wie oben erwähnt, mit den Osternestern anfangen. Wir sind also vor 2 Wochen zur Leiterin um ihr mitzuteilen, was wir bräuchten und das wir es gerne bis zum vorletzen Freitag hätten, da letzte Woche Ferien waren. Kam natürlich ein „can can“ zurück. Am Freitag waren sie noch nicht da. Nun gut, sie hatten ja noch eine Woche Ferien Zeit, sie zu besorgen. Heute auf dem Weg in den Kindergarten haben wir schon fast damit gerechnet, sie seien nicht da und .... tadaaa!!! Wir hatten Recht. „Oh, die haben wir noch nicht besorgt.“ „Wir brauchen sie aber heute.“ „Ohhhhh“. Ganz klasse. Na gut, die erste Klasse musste also mit Bingo abgespeist werden und nach der Zwischenpause hatten wir endlich die Becher. Das Ganze ging dann erstmal etwas chaotisch weiter, da wir natürlich keine Zeit hatten irgendetwas vorzubereiten, weil das dazu benötigte Material einfach fehlte. Ging dann aber trotzdem ganz gut und der Tag war sogar recht angenehm verglichen zu den üblichen. Scheint also eine ganz nette Woche zu werden.
Noch hinzu kommt, dass sie hin und wieder „ganz“ dringend unsere Hilfe benötigen, uns 5 mal oder öfter darauf hinweisen, das wir es auch ja nicht vergessen und wir letztendlich dort dann das machen, was wir hier sehr oft machen: herum sitzen und blöd schauen.
Im Großen und Ganzen kann ich also sagen, dass ich mich schlicht und ergreifend unterfordert fühle und dass ich langsam nicht mehr länger einsehe, warum ich hier meine Zeit absitzen sollte. Ich könnnte so vieles, wesentlich effektiveres machen.

Soweit zu meiner Arbeit. Doch mit dieser ist es leider nicht getan, denn wir sind ja auch mehr oder weniger in die Gemeinde und das Gemeindeleben mit eingebunden. Gegen die Jugendgruppe habe ich eigentlich gar nichts einzuwenden. Die finde ich immer recht nett, obwohl der Zeitpunkt echt nicht ungünstiger sein könnte. Freitagabend um halb 9. Nicht, dass ich unbedingt jedes Wochenende weggehen will oder so, aber Freitagabend sind wir einfach oft nicht Zuhause. Wenn wir übers Wochenende wegfahren, dann sind wir nicht da. Feiert jemand Geburtstag, sind wir nicht da. Haben wir Seminar, sind wir nicht da. Kommen uns Freunde besuchen, sind wir nicht da. So mussten sie zum Beispiel die letzten 3 Wochen auf mich verzichten. Erst war ich in Singapur, dann war mein Geburtstag, letzten Freitag war ich mit meiner Mutter auf Perhentian und nächsten Freitag steht eigentlich wieder ein Geburtstag an... Nun gut, noch haben sie sich nicht beschwert und sollten sie dies doch einmal tun, werde ich einfach vorschlagen, die Jugendgruppe auf einen anderen Tag zu verlegen, wenn sie uns gerne öfter dabei hätten.

Die chinesische Gemeinde, in der wir uns hier befinden, erleben wir mehr und mehr als eine „Sekte“. Sekte deshalb, weil sie für unsere Verhältnisse sehr extrem sind in der Ausübung ihres Glaubens, den Leuten hier mehr oder weniger eine Gehirnwäsche verpassen und vor allem die Kinder und Jugendliche verängstigen und ihnen mit Hölle, Fegefeuer und was nicht noch alles drohen. Ja richtig gehört, unsere so tollen Protestanten, die immer wieder darauf pochen, das sie Luther nachfolgen wollen, verängstigen ihre Nachkömmlinge mit einer, von Luther „abgeschafften“ Hölle. Ich dachte ich höre nicht richtig. Ein Beispiel aus der Praxis? Ich war im Dezember auf einem Jugendcamp der Gemeinde. Jeden Tag wurde dort ein hübsch konstruiertes Video gezeigt, wie beispielsweise das des jüngsten Gerichts, in welchem alles in die Luft fliegt, Menschen bei lebendigem Leibe verbrennen, zerfetzt werden und vieles mehr. Dann die erfrischende Nachricht, oder wollen wir es lieber Drohung nennen, dass alle, die bis zum Tag des jüngsten Gerichts Jesus nicht in ihr Herz gelassen haben, in der Hölle landen werden. Man sollte das lieber schnell tun (also Jesus in sein Herz lassen), denn man weiß ja nie, wann dieser Tag stattfinden wird, nicht? Nebenbei angemerkt: Die Jüngsten der Zuschauer befanden sich gerade mal in dem zarten Alter von 11 Jahren. Dann immer wieder dieser Gruppenzwang: „Wenn ihr Jesus in euer Herz gelassen habt, dann hebt jetzt die Hand.“ Ja, wer wird da schon so mutig sein und seine Hand unten behalten? Nach diesem Angst einjagen. Und noch dazu in dieser konfuzianisch geprägten Gesellschaft, wo man sowieso nicht wiedersprechen darf, sondern das, was der Lehrer, Vorgesetzte oder eben Pfarrer sagt, Gesetz ist und man es nicht anzuzweifeln hat. (Hierbei ein herzliches Dankeschön an Wolfgang, den deutschen Pfarrer, durch den ich auf diesem Gebiet (Konfuzianismus) einiges dazu gelernt habe!).
Ja, ihr könnt euch vorstellen, das ich mir da etwas fehl am Platz vorkomme. Unsere anfängliche Begeiersterung gegenüber dem Gottesdienst hat auch sehr stark nachgelassen. Ich kann mir den, Verzeihung, Schwachsinn, den sie dort erzählen einfach nicht mehr anhören. Und man muss das ja schlucken. Man kann nicht einfach sagen, ne Moment mal, ich sehe das aber etwas anders, oder „könnte man das nicht auch so interpretieren?“
Das letzte mal wurden wir von einem Pfarrer aus der Gemeinde sogar etwas zusammengeputzt, weil wir es gewagt haben während der heiligen Gottesdienstzeit am Sonntag mit einer Gruppe chinesischer Freunde aus einer anderen Gemeinde zu einem chinesischen Frühstück zu gehen. „Worshiping god must be the first priority in your life!“, ja was will man darauf denn groß entgegnen.
Ebenso fällt uns immer mehr auf, dass sie zwar gerne so tun, als wären sie offen usw doch eigentlich spüren wir kein wirkliches Interesse. Es besteht auch kein kultureller Austausch, welcher ja eigentlich das Wesentliche dieses Jahres sein sollte. Alles was anders ist als sie wird nicht akzeptiert. Für unsere Kultur interessieren sie sich gar nicht. Wir sollten am Besten kleine Chinesen werden. Das ist manchmal schon traurig, wenn man sich einfach vollkommen unverstanden fühlt und auch nie eine offene, ehrliche Unterhaltung führen kann, weil man weiß, dass sie es nicht akzeptieren würden. Und so gerät man schnell ins flunkern, Notlügen erfinden und so weiter. Und das ist mir mehr als zuwider. Sie wollen teilweise aber auch verdammt persönliche Sachen über einen wissen oder quetschen einen aus, wo man mit wem am Wochenende war und woher man diese Personen denn kennt.
Nach anfänglichen Bemühungen, mit den Jugendlichen der Gemeinde warm zu werden, haben wir uns letztendlich doch einen Freundeskreis in Kuala Lumpur zugelegt. Hier können wir wir selbst sein, müssen nicht lügen, uns nicht verstellen, können uns entspannen, tiefgründige, lustige, schwachsinnige oder was auch immer für Unterhaltungen führen, unseren Stress ablassen, um Rat fragen, neues über das Land und die Kultur erfahren und uns von der Arbeit und der Gemeinde erholen. Ich sage es ganz offen und ehrlich, wären meine Freunde nicht, säße ich schon längst wieder in good old Germany. Wir werden sehen, wie sich das hier noch entwickelt, aber allzuviele Hoffnungen habe ich nicht mehr. Es zerrt einfach an Kraft und am Willen, an meiner Überzeugung mir selbst treu zu bleiben, dem Drang, endlich zu widersprechen und nicht alles einfach so hinnehmen zu müssen, die Letargie einfach nichts ändern zu können und die unendliche Langeweile und meine Gedanken was ich nicht alles mit dieser, meiner Lebenszeit anfangen könnte.

So, jetzt habt ihr mal den aktuellsten Stand von mir. Ich freu mich übrigens immer über e-mails mit Fragen etc und ein persönliches Gespräch via skype oder so ist sicher auch nicht verkehrt. Ich hoffe euch geht es allen gut!

Das war übrigens an meinem Geburtstag, bei einem unglaublichen Essen mit allen meinen Freunden, die mich mit ihrer Anwesenheit völlig überraschten J.



Viele Liebe Grüße,



Eure Rahel

Donnerstag, 12. März 2009

Birthday in the Tropics

Hallo ihr alle,

erst mal vielen Dank für die Überhäufung mit all den Glückwünschen! Und da mich sehr viele gefragt haben, ob und wie ich meinen Geburtstag gefeiert habe, hier der Bericht:

Der Tag fing mehr oder weniger noch in der Nacht an. Am Montag war Feiertag, welchen meine Mutter, die Sinja und ich mit einer Shoppingtour im indischen Central Market verbrachten und mit einem thailändischen Essen abrundeten. Zuhause angekommen war es halb 12 und bis wir unsere ganzen Schätze noch einmal begutachtet hatten usw, war es auch schon 12 uhr und somit mein Geburtstag. Ich hatte das natürlich schon längst wieder mal vergessen und war dann doch etwas überrasch, als sich die beiden plötzlich vor mir aufbauten und "Happy Birthday" zu trällern begannen. Zumal sie nebenher auch noch heimlich den Geburtstagstisch aufgebaut hatten. Da war ich echt baff.
Noch viel erstaunter sollte ich aber am nächsten Tag sein... Der Tag begann mehr schlecht als recht mit anstrengender Arbeit und schlechter Stimmung, nahm dann eine schnelle glückliche Wendung, als ich um 4 hier zuhause mit Mamas-Apfelküchle, Kaffee und 20 Kerzen zum ausblasen begrüßt wurde, sank dann wieder in die schlechte Stimmung zurück (warum auch immer), sank auf dem Weg nach Kuala Lumpur dann noch weiter runter um dann nach einer kurzen Phase der Überraschung, Überrumpelung und Verwirrung in unbändigende Freude zu Enden! Wie das kam? Nun, meine lieben hatten sich da hinter meinen Rücken etwas ausgeheckt. Wir wollten an meinem Geburtstag zu meinen Lieblingsinder zum Essen gehen. Ich hatte schon irgendwie ein bischen damit gerechnet, dass noch ein paar andere Leute dazu kommen würden, zumal sich 2 verplappert hatten, aber das oben beim Inder, als ich ankam 20 Leute auf mich warteten hätte ich dann doch nicht gedacht. Wow, mein Gott! Und das wo es mir davor so schlecht ging und ich am liebsten zuhause geblieben wäre.
Es war echt so süß, wie die Sinja die Marina und die Sarah das Ganze hinter meinem Rücken organisiert haben, und die Idee, mich von dem Lokal fern zu halten und noch in einen indischen Laden zu gehen war auch nicht die Schlechteste :-). Zumal ich jetzt ein wunderschönes indisches Kleid besitze :-P.
Mein Gott, war das toll. Ich war so gerührt. Das Essen war fantastisch (Bilder folgen) und sogar eine Geburtstagstorte habe ich bekommen (von den vielen Geschenken mal ganz abgesehen). Danach waren wir mehr oder weniger tot, alle total vollgestopft, aber zufrieden. Bis zum ersten Wehrmutstropfen. Die Kellner wollten uns nach Strich und Faden bescheißen. Die Preise waren auf einmal doppelt und manchmal sogar dreimal so teuer. Echt krass. Boa war ich sauer, und das haben die dann auch zu spüren bekommen. Er hat wohl ganz deutlich gemerkt, dass wir nicht klein beigeben würden. Und so bekamen am Ende alle ihr zuviel-bezahltes Geld zurück. Zum Glück. Sonst hätte der Abend echt ein beschissenes Ende genommen.
So ging es dann gut gelautn in die Reggae Bar weiter, wo der Abend seinen krönenden Abschluss fand. So eine Stimmung! Herrlich... Blöderweise erzählte die Sarah dem DJ, dass heute mein Geburtstag sei, was diesen sofort veranlasste, es der gesamten Bar mitzuteilen mit den Worten: "She's sweet 18 and still virgin." ^^ Dann haben alle Happy Birthday gesungen und dann ging das Feiern los. So viel Spaß hatte ich schon lang nicht mehr. Und es waren so viele liebe Leute da. Das war unglaublich. Danke an alle!!!
Und oh, ich hatte noch nie einen Geburtstag an dem mir "happy birthday" in so vielen verschiedenen Sprachen vorgesungen wurde. Englisch, deutsch, französisch, malayisch und chinesisch!
Dieser Tag, oder besser, dieser Abend, geht als einer der besten die ich je erlebt habe in meine Erinnerung ein, schade, dass ihr nicht dabei wart.