ich bins mal wieder mit einem Bericht aus dem Alltag Cheras...
Am Samstag wurden die Marina und ich zu einem "Building Rising Banquet" eingeladen. Wir konnten uns wirklich nichts drunter vorstellen, außer das es vermutlich einen Haufen zu Essen geben würde ;-).
Das Ganze war enorm groß, in einer Halle, die ungefähr an Größe einer normalen Turnhalle gleich kommt. Die Zeit (etwa 3 1/2 Std.) verbrachten wir größten Teils mit essen. Und was nicht alles... Hm, lecker. Und so viel. Es gab, haltet euch fest, ein 8-Gänge-Menü! Aber das dürft ihr euch nicht wie in Deutschland vorstellen. Wir saßen an Rundtischen mit bis zu 8 Personen. In die Mitte wurde die Schüssel oder die Platte gestellt und jeder hat sich von dort auf seinen eigenen Teller genommen. Den letzten Gang hätte ich beinahe nicht mehr geschafft, so viel war es. Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass wir nach diesem Schmaus erschöpft in unsere Kissen gesunken sind.
Am Sonntag ging es dann weiter mit Gottesdienst. Doch dieser war anders, als die bisher erlebten. Es feierten alle zusammen. Und so wurde jeder Satz entweder von Chinesisch in Englisch übersetzt oder umgekehrt. Ihr könnt euch vorstellen, dass der Gottesdienst auf diese Weise etwas an Länge gewann und so saß ich geschlagene 3 Stunden in diesem Raum. Ich gebs ja zu, es war mir doch etwas zu lang :-). Und Abendmahl wurde auch gefeiert. Aber nicht wie bei uns, alle kommen nach vorne, bekommen die Hostie, essen diese und nehmen danach einen Schluck aus dem Kelch. Nein, hier bekommt jeder seine Hostie und danach ein kleines Plastikgläschen, der einen Schluck Wein enthält. Danach spricht der Pastor ein paar Worte und dann darf gegessen und getrunken werden. War doch etwas gewöhnungsbedürftig für mich. Ich mag die Zeremonie in Deutschland zum Abendmahl eigentlich recht gern, ich weiß also nicht, ob ich mich mit dieser Art des Abendmahlfeierns anfreunden kann...
Gestern Nachmittag bin ich dann noch nach Kuala Lumpur gefahren und habe den Nachmittag mit lokalen Freunden verbracht. Nach einem ausgiebigen Lunch mit anschließendem Kaffee-trinken machten wir uns auf den Weg zum Apartmentblock eines Franzosen namens Mathieu. Er gehört hier mittlerweile zu einem meiner engsten Freunden und hat ja, ihr könnt ruhig ein bischen eifersüchtig sein, einen wahnsinns Swimmingpool oben auf dem Dach. Und dort hin zog es uns. Es gewitterte zwar extrem, aber nachdem es sich verzogen hatte war es richtig angenehm bei leichtem Regen im Pool zu planschen.
Hier noch ein, was ich finde sehr gelugenes Foto:
Und hier noch ein paar der Leute mit denen ich unterwegs war...

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