Montag, 29. Dezember 2008

Langkawi

Eigentlich wollte ich keinen Bericht über Langkawi schreiben, wir den größten Teil der Zeit mit am-Strand-liegen, sonnen, im Meer baden und essen verbracht haben.
Allerdings dachte ich mir, es würde euch vllt doch interessieren wie ich Weihnachten verbracht habe, da das doch mal etwas ganz anderes war. Hier also nun doch ein kleiner Bericht... (mit ganz vielen Fotos)

Erst mal, das ist Langkawi (um euch gleich mal ein bischen neidisch zu machen ;-) ). Hatte am Strand so um die 40°C. Das war doch etwas heiß. Bis zum späteren Nachmittag war es eigentlich auch nur sinnvoll, im Schatten zu bleiben und nur kurzweilig in der Sonne zu bruzeln um sich, beispielsweise nach dem Wassergang wieder zu trocknen.

Der Tag begann mit einem leckeren Brunch in einem Lokal unserer Wahl, ging dann zum Strand-liegen mit gaaaanz viel Zeit zum Lesen über, machte einen kurzen Stop zum Duschen und umziehen und endete dann mit einem gemütlichen, vortrefflichen Essen. Wahlweise chinesisch, indisch, malaiisch oder auch mal westlich. Hm, war das lecker... Ab und zu sind wir danach sogar noch weggegangen :-). Ja, mit meinem Vater!

Nun aber zu Weihnachten. Eigentlich war ja geplant dieses Fest gebührend unter Palmen mit mindestens einer Kerze zu feiern, da uns aber einerseits die Kerze fehlte und der liebe Gott sich andererseits genau an diesem Tag in den Kopf gesetzt hatte es kräftig schütten zu lassen, verlegten wir die kleine Zeremonie in unser Zimmer. Ich muss gestehen, wir haben nicht mal ein Weihnachtslied gesungen (dafür aber am Abend davor, als wir durch die Straßen wanderten, mein Gott, haben die Leute vllt blöd geschaut ^^)

Danach ging es weiter in das beste indische Lokal meines Lebens und dann in eine Strandbar in der wir sämtliche anderen Touristen beim ausgelassenen Feiern trafen. Sogar eine Feuer-show wurde uns geboten...

So, ich glaub, das wars dann auch schon soweit. Wir hatten jedenfalls eine sehr schöne, erholsame Zeit und ich bin mir sicher, wenn ich das nächste mal ein verlängertes Wochenende oder so habe, werde ich wieder dort landen... :-)

Selamat Jalan

Thailand

So, nach einem einwöchigem Urlaub mit meinem Vater auf Langkawi, einer wunderschönen Trauminsel im Nord-Westen Malaysias komm ich nun endlich dazu den noch fehlenden Bericht über Thailand niederzuschreiben.

Übermüdet und fix und alle kamen wir am 23.11. also in Bangkok an (mein Gott, is das lang her, hoffentlich bekomm ich überhaupt noch zusammen, was da alles so war). Die ersten Tage verbrachten wir in Bangkok, sahen uns die Stadt an, genossen das thailändische Essen und liesen uns die erste Thaimassage unseres Lebens geben. Das war ein Erlebnis ^^. Man hätte meinen können, die wollen uns alle Knochen brechen, doch Wunder oh Wunder, man fühlte sich danach sogar erheblich besser :-).
Nach den ersten Stadterkundungen ging es erst einmal für 2 Tage in einen Nationalpark. Leider machten wir den Fehler einer organisierten Tour und mussten uns somit wieder einmal, wie in Vietnam auch, den Touristenquatsch reinziehen. Seis drum, der zweite Tag war dann trotzdem sehr schön und die Landschaft, die wir bewundern konnten, machten das ganze wieder wett.

Wieder zurück musste erstmal die nächste Thaimassage her :-). Wir haben dann übrigens auch den Philippe nochmal wieder getroffen, der noch einen Zwischenstop in BKK machen wollte, bevor es für ihn dann weiterging nach Sydney.
Was gibt es noch groß zu berichten? Die Stadt ansich ist schön. Es war teilweise etwas, naja, seltsam, da manche Straßen abgesperrt waren und man überall Massen von Polizisten antraf. Ansonsten war alles ruhig. Man hat von den Unruhen nur durchs Fernsehen was mitbekommen. Glück für uns. Sonst hätte ich die Zeit dort nicht so ruhig verbringen können.

Tja, und bis zu meinem Aufbruch nach Kuala Lumpur per Bus haben wir dann eigentlich nicht mehr viel gemacht. Außer schlafen, essen, saunieren und am Pool liegen...

Es kann natürlich sein, das ich jetzt was wesentliches vergessen habe. Naja, seis drum.
Ihr bekommt jetzt noch ein paar Bilder dann muss das passen :-)

Machts es gut!



Affe sucht Zuhause...

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Vietnam

So, nun folgen endlich meine Berichte über Vietnam und Thailand. Vllt habt ihr schon das eine oder andere von der Marina gelesen...

Wir befanden uns vom 15.11. bis 23.11. in Vietnam, zuerst in Hanoi (absolut grässlich die Stadt, viel zu versmoggt, laut und unruhig), dann in der Halong Bay (Landschaftlich wunderschön, aber irgendwie so ein grässliches Touristending...), danach in Hue (ungefähr in der Mitte Vietnams, schön, ruhig, still, einfach angenehm) und dann zum Schluss wieder in Hanoi, da unser Flug nach Thailand von da aus ging.
Zu Hanoi gibts nich besonders viel zu sagen, wir haben eigentlich nur geschaut, das wir so schnell wie möglich da wieder rauskommen :-). Allgemein die Stadt an sich war schon schön und aufregend, aber man hatte einfach auch ständig das Gefühl, dass einen die Menschen bescheißen wollen. Also nicht so prickelnd...

Also auf wo anders hin. Wohin? In die Halong Bay natürlich! Ist wirklich sehr empfehlenswert, auch wenn man keine andere Möglichkeit hat, als mit einer organisierten Tour dortin zu kommen. Hatte den Nachteil, das wir uns irgendeinen wir-bespaßen-Touris-scheiß reinziehen mussten, auf der anderen Seite aber nen Haufen Bagpacker aus der ganzen Welt kennengelernt haben. Mit denen war der Abend auf dem Boot (ja, wir haben auf dem Wasser übernachtet) auch sehr sehr lustig, was uns wieder versöhnt hat.

Wieder zurück in Hanoi ging es am gleichen Abend noch weiter nach Hue. Die Fahrt mit dem Sleeping-Bus dauerte geschlagene 11 Std. soweit ich mich erinnere. Total gerädert, übermüdet und fertig kamen wir dann in dieser ruhigen alten Kaiserstadt an, um uns dann erst mal mit einem belgischen Freund, den wir aus Kuala Lumpur kannten, zu treffen. Nach etwas Sightseeing in der doch nicht so aufregenden Stadt (noch dazu mit Regen, in Vietnam is es so gut wie immer am Regnen...)

beschlossen wir am darauffolgenden Tag die Höhlen an der Grenze zwischen dem ehemaligem Norden und Süden, die während des Vietnam-Kriegs gebaut und genutzt wurden, zu besichtigen.
Eine gute Entscheidung wie sich herausstellte. Es war wahnsinnig interessant und bewegend. In der Schule haben wir ja nicht so wahnsinnig viel über den Krieg gelernt, oder es hat uns nicht besonders interessiert, weil wir einfach nichts damit verbanden, aber dann direkt davor zu stehen, die Geschichten zu hören usw, das war wirklich beeindruckend...

Wieder zurück in Haoni haben wir uns noch den Ho Ching Min (wenn man ihn denn so schreibt) Palast und das Mausoleum usw angeschaut. War langweilig, ich gebs zu. Aber dann können wir wenigstens sagen, wir haben auch etwas Kulturprogramm in Hanoi gehabt ;-). Ja und am nächsten morgen um halb 7 gings auch schon weiter nach Thailand... Bericht folgt.

Das sind übrigens die Marina und der Philippe bei einem gemütlichen Frühstück in Hue (so unendlich viel besser, als das malaiische dank dem französischem Einfluss...)

Montag, 15. Dezember 2008

Taman Negara

Bevor ich mich Thailand und Vietnam widme muss ich diesen Berich noch unbedingt einschieben.
Ich war vom 9.12. bis 11.12. mit 120 jugendlichen Chinesen aus der Gemeinde (und Freunden)im National Park. Ich muss sagen, diese 3 Tage haben einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Erstens war es mal eine ziemlich neue Erfahrung für mich, die einzige Europäerin zu sein und als einziges eine Sprache nicht zu verstehen und zweitens diese völlig neue Art eines Jugendcamps für mich.

Doch zuerst mal zum Nationalpark ansich. Dieser ist nämlich einfach wunderschön und ich habe das Dschungle-Trekking am 2. Tag so richtig genossen. Das war für mich das absolute highlight. Es ist der älteste in ganz Malaysia, ein richtiger Urwald einfach. Zum Glück hatte es am Tag zuvor nicht geregnet, was die meisten von uns vor Blutegeln bewart hat (mich zum Glück auch). Mit dem Wandern bin ich trotz Müdigkeit gut zurecht gekommen. Ich würde euch so gerne Fotos zeigen, aber leider war es verboten eine Kamera mitzunehmen (ein paar haben es trotzdem gemacht, ich habe die Fotos nur noch nicht bekommen, vllt kann ich sie nachliefern). Wir haben interessante Tiere entdeckt (z.b. einen riesigen Frosch, der aussah wie ein Blatt) unser Führer hat uns allerhand über die verschiedenen Pflanzen und ihren Nutzen erzählt und wir sind über die längste Hängebrücke der Welt gelaufen. Das war zu Anfang beeidruckend, nach einiger Zeit aber doch etwas langweilig ;-).



Das restliche Camp war, ja, gewöhnungsbedürftig. Ich bin teilweise mit der Art der Vermittlung, sowie mit dem vermittelten so garnicht einverstanden. Das Ganze galt als „Gospel-Camp“ was soviel heißt, dass alle nicht-Christen die dabei waren zum Glauben bekehrt werden sollten. Puh, und wie. Täglich wurde ein anderes, krasses Video gezeigt, das vielen von ihnen, da bin ich mir sicher, Angst eingejagt hat. So wurde am zweiten Tag beispielsweise ein sehr anschauliches Video zum Tag des jüngsten Gerichts gezeigt (alles ist in die Luft geflogen, Menschen sind verbrannt usw... richtig schön grausam halt) mit der Botschaft, das alle, die bis dahin, und man weiß ja nicht, wann dieses „dahin“ sein wird, Jesus nicht in ihr Herz gelassen haben, in der Hölle landen werden. Ich dachte, ich höre nicht recht! Moment mal, bin ich in der katholischen Kirche des Mittelalters gelandet oder auf einem evangelischen Jugendcamp? Ich muss sagen, ich hatte doch eher den Eindruck bei ersterem zu sein. Ich war geschockt, perplex und konnte nur noch den Kopf schütteln. Nein, das hat für mich wirklich nichts mehr mit der evangelischen Kirche zu tun...

So, soweit meine Eindrücke.

Samstag, 6. Dezember 2008

I'm back!

Hallihallo,

ich habe es doch tatsächlich geschafft einen Weg zurück nach Malaysia zu finden. Allerdings war das alles andere als angenehm und einfach.

Am Dienstag beschloss ich, auf dem schnellsten Weg zurück nach hause zu kommen. Es war zwar nicht "schlimm" im eigentlichen Sinne, da wir, wie ich ja bereits im vorangegangenen Bericht schrieb, in einem äußerst angenehmen Hotel untergebracht waren, aber trotzdem... Ich bin immer wieder erstaunt, welche neuen Seiten ich an mir entdecke. In diesem Fall das Gefühl irgendwo fest zu sitzen. Das war für mich so richtig schrecklich. Ich konnte nichts genießen und hatte nur noch den einen Gedanken: "Ich muss hier so schnell wie möglich raus". Ja und das habe ich dann letztendlich auch getan.
Allerdings war das ganze alles andere als schnell. Die Busfahrt von Bangkok nach Penang (im Norden Malaysias) dauerte mit Verspätungen, tausendmal umsteigen und was weiß ich nicht noch alles für ungeplanten Zwischenfälle, 24 Stunden! Ja, richtig gehört. In diesen 24 Std. habe ich vllt 3 oder 4 geschlafen. Ihr könnt euch also vorstellen, wie fertig ich dort angekam. Glücklicherweise begleitete mich eine Deutsche aus Kempten auf dieser Reise mit der ich bis in die späte Nacht quatschte, bis wir freundlich drauf hingewiesen wurden (von einem anderen Deutschen), das wir doch bitte leise sein mögen :-).

In Penang bin ich dann erstmal übernacht geblieben um ein bischen auszuruhen. Und dann ging es am Freitag, also gestern, zurück nach Kuala Lumpur. Endlich!
Die Zeit seit dem habe ich größten Teils mit Wäsche waschen und müde rumhängen verbracht. Wird aber schon wieder :-)

Die Marina allerdings, die sitzt immer noch in BKK. Sie wollte auf den nächsten Flug warten, der geht am Montag. Ich hoffe, sie kann den nehmen und kommt gut und gesund wieder zurück nach Malaysia.

So, das wars jetzt erstmal. Berichte von Vietnam und Thailand kommen vllt in den nächsten Tagen :-).

Bis dahin, machts es gut!

Montag, 1. Dezember 2008

gestrandet in Bangkok

Hallo meine Lieben,

da sitze ich also... Mein Flug sollte heute morgen nach Kuala Lumpur zurueck gehen, aber scheinbar hatte das Schicksal anderes mit uns vor.
Und so sitzen wir nun, wie hunderttausend andere hier in Thailands Hauptstadt fest und warten darauf, das die Demonstranten den Flughafen wieder freigeben. Doch wann das sein wird...
Es koennte morgen vorbei sein oder auch erst in 2 Wochen. Und solange muessen wir warten.
Klar, wir koennten mit dem Bus oder Zug in den Sueden runter fahren und dort die Grenze nach Malaysia ueberqueren, aber 1. wird uns das Geld fuer den Flug nicht zurueck erstattet und wir wuerden so eine nicht unerhebliche Summe verlieren, 2. versuchen das Tausende, was bedeutet, das die Strassen voll sind und 3. waren wir heute bei der Deutschen Botschaft, die uns waermstens davon abgeraten haben, weil der Sueden gefaehrlich sein sollte. Also werden wir wohl hier bleiben muessen.
Das ist allerdings doch garnicht so schlimm. Da der Regierung das ganze echt peinlich und unangenehm zu sein scheint, stellt sie fuer jeden gestrandeten Touristen eine Summe von 2000 Bhat pro Person pro Tag zur Verfuegung und so konnten wir heute in ein 5-Sterne-Hotel einchecken. Alles umsonst. Sogar drei Mahlzeiten am Tag sind inklusive...

Ihr seht also, ihr braucht euch keine Sorgen zu machen. Bangkok ist ruhig und doch auch immer noch sicher. Wenn man gewissen Brennpunkte vermeidet merkt man nichts aber auch wirklich garnichts von den Unruhen.

Bis bald!

Rahel

Samstag, 15. November 2008

Abwesenheit

Hallo Leute,

wollte euch nur kurz mitteilen, dass die Marina und ich heute in den Urlaub fliegen und erst am 1.12. wieder zurück sind.
Wundert euch also nicht, dass ihr so lange nichts neues zum Lesen bekommt...


Hier noch eine kleine Anekdote, bevor ich fertig packe und losdüse:

Am Mittwoch waren wir mit den 5 jährigen beim Jusco. Wir besuchten dort einen enorm großen Supermarkt und watschelten mit ihnen kreuz und quer herum um ihnen zu zeigen, was man hier nicht alles kaufen könne.
Danach sollte es für den Snak zu, haltet euch fest, MC Donalds gehen. Fand ich ja schon etwas lustig, bedenkt man, dass bei uns in Deutschland immer die gesunde Ernährung gepredikt wird :-). Naja, wir sind dann jedenfalls geschlossen mit allen 48 Kindern beim MC D. eingelaufen. Haben dort auch einen extra Raum zugewiesen bekommen. Danach gab es erst einmal eine Führung durch die Küche (war schon ganz interessant, obwohl ich glaube, das es in einer deutschen Meci-Küche nochmal anders zugeht). Habe dann auch noch ein Eis geschenkt bekommen und dann gings zurück in den Essenraum. Dort bekam jedes der Kinder ein Happy Meal und eine Coke. Ja, richtig gehört, die kleinen 4-5 jährigen bekamen alle eine Coke!
Viele der Kinder wollten aber scheinbar überhaupt nichts haben und so waren die anderen Lehrer und ich damit beschäftigt sämtliche Reste aufzuessen. Puh, ihr könnt mir glauben, an diesem Tag brauchte ich kein Abendessen mehr ^^.

Machts es gut!

Montag, 10. November 2008

Stihille Naaacht, heilige Naaacht...

Selamat Pagi,

wie ihr seht, sind wir hier schon voll in Weihnachtsstimmung. Gestern hat es das erste mal geschneit und heute haben wir mit den Kindern draußen im Schnee ne Schneballschlacht gemacht und einen Schneemann gebaut. Morgen werden wir, warm eingepackt mit ihnen zum nächst gelegenen Hügel eilen um dort Schlitten zu fahren. Haha, schön wärs ;-).

Hier ist es heiß wie eh und je (oder sogar noch etwas wärmer) und von Winter geschweige denn, Schnee ist nichts zu sehen.
Trotzdem haben wir versucht uns und die Kinder in Weihnachtsstimmung zu versetzen. Letzte Woche haben wir mit den 4- und 5-jährigen Sterne gebastelt und heute haben wir damit angefangen mit den 6-jährigen Plätzchen zu backen. Wir haben uns voll darauf gefreut, aber ich muss zugeben es ist eine Tortur... Es ist hier einfach viel zu heiß zum Plätzchen backen. Kein Vergleich zum freudigen Plätzchenbacken in Deutschland wenn draußen der Winter tobt. Trotzdem ist es ok. Einfach, weil sich die Kinder riesig darüber freuen und noch nie in ihrem Leben zuvor sowas miterlebt haben. Auch die Lehrer waren ganz fasziniert, das wir so etwas können (obwohl das nun wirklich keine Kunst ist).






Den Titel habe ich übrigens gewählt, weil ich dieses Lied hier letzten Freitag im Kindergarten gehört habe und ganz erstaunt nachgefragt habe, warum sie denn dieses Lied im November spielen. Nun, ich glaube, hier gibt es nicht so Lieder für eine Jahreszeit, die man im restlichen Jahr meidet. Jedenfalls würde das den etwas verwirrten Blick des Gefragten erklären ;-).

Am Samstag hatte der Kindergarten (Tadika, um mal etwas Malaiisch zu vermitteln) eine "Graduation Ceremony" zum Ende des Schuljahres. Diese Zeremonie war dazu angesetzt, den Kindern ihre Zertifikate zu überreichen und den Eltern etwas vorzuführen (einen erlernten Tanz oder Lied). Ich hätte nie gedacht, dass die darum so einen riesen Tamtam veranstalten. Alles musste perfekt sein. Jedes einzelne Kind wurde geschminkt! Und zwar nicht nur die Mädchen ;-). Hatte doch etwas, ja kroteskes...
Das Ganze endete mit einem "refreshing", was so viel heißt wie Essen und Trinken und dann ging es für mich ab nach Kuala Lumpur, ein bischen Stadtluft schnuppern ;-).

Alles in allem gehts mir hier immer noch sehr sehr gut. Habe auch gehört, dass mein erster Rundbrief bereits in die Briefkästen geflattert ist. Ich hoffe, er hat euch gefallen und war informativ genug.

A bientôt!

Montag, 3. November 2008

Halleluja

Hallo,

ich bins mal wieder mit einem Bericht aus dem Alltag Cheras...
Am Samstag wurden die Marina und ich zu einem "Building Rising Banquet" eingeladen. Wir konnten uns wirklich nichts drunter vorstellen, außer das es vermutlich einen Haufen zu Essen geben würde ;-).
Das Ganze war enorm groß, in einer Halle, die ungefähr an Größe einer normalen Turnhalle gleich kommt. Die Zeit (etwa 3 1/2 Std.) verbrachten wir größten Teils mit essen. Und was nicht alles... Hm, lecker. Und so viel. Es gab, haltet euch fest, ein 8-Gänge-Menü! Aber das dürft ihr euch nicht wie in Deutschland vorstellen. Wir saßen an Rundtischen mit bis zu 8 Personen. In die Mitte wurde die Schüssel oder die Platte gestellt und jeder hat sich von dort auf seinen eigenen Teller genommen. Den letzten Gang hätte ich beinahe nicht mehr geschafft, so viel war es. Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass wir nach diesem Schmaus erschöpft in unsere Kissen gesunken sind.

Am Sonntag ging es dann weiter mit Gottesdienst. Doch dieser war anders, als die bisher erlebten. Es feierten alle zusammen. Und so wurde jeder Satz entweder von Chinesisch in Englisch übersetzt oder umgekehrt. Ihr könnt euch vorstellen, dass der Gottesdienst auf diese Weise etwas an Länge gewann und so saß ich geschlagene 3 Stunden in diesem Raum. Ich gebs ja zu, es war mir doch etwas zu lang :-). Und Abendmahl wurde auch gefeiert. Aber nicht wie bei uns, alle kommen nach vorne, bekommen die Hostie, essen diese und nehmen danach einen Schluck aus dem Kelch. Nein, hier bekommt jeder seine Hostie und danach ein kleines Plastikgläschen, der einen Schluck Wein enthält. Danach spricht der Pastor ein paar Worte und dann darf gegessen und getrunken werden. War doch etwas gewöhnungsbedürftig für mich. Ich mag die Zeremonie in Deutschland zum Abendmahl eigentlich recht gern, ich weiß also nicht, ob ich mich mit dieser Art des Abendmahlfeierns anfreunden kann...

Gestern Nachmittag bin ich dann noch nach Kuala Lumpur gefahren und habe den Nachmittag mit lokalen Freunden verbracht. Nach einem ausgiebigen Lunch mit anschließendem Kaffee-trinken machten wir uns auf den Weg zum Apartmentblock eines Franzosen namens Mathieu. Er gehört hier mittlerweile zu einem meiner engsten Freunden und hat ja, ihr könnt ruhig ein bischen eifersüchtig sein, einen wahnsinns Swimmingpool oben auf dem Dach. Und dort hin zog es uns. Es gewitterte zwar extrem, aber nachdem es sich verzogen hatte war es richtig angenehm bei leichtem Regen im Pool zu planschen.

Hier noch ein, was ich finde sehr gelugenes Foto:


Und hier noch ein paar der Leute mit denen ich unterwegs war...

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Ich könnte euch alle umarmen

Meine Lieben,

es geht mir hier so super und ich wollte mich einfach mal bei euch allen bedanken für die vielen lieben Mails, Briefe und was weiß ich noch alles!

Ich bin hier so glücklich. Gerade die letzten paar Tage waren einfach unglaublich schön. Ich habe hier schon soviele liebe Menschen kennengelernt aus aller Herren Länder und Freundschaften geschlossen, die über das oberflächliche Blabla hinausgehen. Ebenso habe ich heute einfach einen unglaublichen Brief/Päckchen von meiner Mutter bekommen. Danke Mama! Du glaubst ja garnicht, wie glücklich du mich mit dieser Überraschung gemacht hast.

Ihr braucht euch also absolut keine Sorgen um mich zu machen,wegen Heimweh oder was auch immer. Nein, ich bereue es kein Stück, den Schritt ins Ungewisse gewagt zu haben. Ach wärt ihr doch hier, dann könnte ich euch daran teil haben lassen... Aber so müsst ihr euch alles aus meinen Erzählungen zusammenbasteln.
Falls jemand von euch Zeit und Lust hat, kommt mich besuchen! Das Appartment is groß genug und ich bin mir sicher, ihr werdet die Zeit genießen!!!

Eure vor Glück strahlende Rahel

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Kleine und große Vortschritte

Hai, ich bins mal wieder.
Heute wollte ich mal über meine ganzen Fortschritte berichten, die ich hier so mache, damit ihr seht, das auch ich mich weiterentwickle :-).

1. Fortschritte im Kindergarten:

Ja, hier fallen mir die Fortschritte doch sehr auf. Ich habe gestern zum ersten mal eine Unterrichtsstunde in Englisch gehalten. Das hat echt super geklappt. Die Kinder haben brav mitgearbeitet und nur ein ganz wenig Unfug getrieben ;-). Ebenso habe ich langsam den Tagesablauf intus und weiß, wann was was stattfindet.
Auch habe ich gestern gelernt, wie man aus Perlen und einer Nylonschnur ein Kreuz fabriziert. Das ist ansich garnicht so schwer, aber danach hatte ich doch einen etwas schepsen (wenn mans denn so schreibt ^^) Blick drauf.

2. Fortschritte in der Sprache:

Gleich zu Beginn habe ich angefangen ein Notizbuch zu führen, in dem ich alles festhalte, was ich nicht vergessen darf. So auch mir fehlende Englischvokabeln. So habe ich mittlerweile meinen Wortschatz mit so nützlichen Wörtern wie "to pee" (pinkeln) und egg-beater (Schneebesen) bestückt.
Ach im chinesischen komme ich voran. So kann ich mittlerweile bis 6 zählen (wow ;-) ), sämtliche Menschen zu jeder Tageszeit grüßen, "ich liebe dich" und "ich liebe dich auch" von mir geben (obwohl ich diese Sätze hier wohl nie brauchen werde)und "Oh mein Gott!!!" seufzen (einer der Lieblingssätze unter den Lehrern hier. Wie ich mir das ganze am besten merke? Naja, ich bilde Eselsbrücken. Und was für welche, haha... Ich schreibe alles so auf, das ich danach noch weiß, wie ich es auszusprechen habe. "Oh mein Gott" zum Beispiel, klingt auch chinesisch fast so wie das schwäbische "Ha ja" (also wer nicht weiß, wie das die Schwaben sagen, einfach einen fragen...).
Jetzt noch zum Malaiischen: Auch dort komme ich langsam aber stetig weiter. Leider nicht so schnell, wie ich das gerne hätte. Aber wie soll ich es denn auch lernen, wenn um mich rum alle nur chinesisch plappern. Im Moment bringen sie mir aber ein malaiisches Kinderlied bei, desen Inhalt sich mit der Freude am Waschen, lernen, Zähneputzen und essen beschäftigt. Heieiei... Aber egal, wenigstens mal was malaiisches :-).

3. Fortschritte in der Kultur

Hier beispielsweise das Essen: Ich kann jetzt oh wunder, oh wunder, mit Stäbchen essen, toll nicht? (Hier auch gleich noch die Wortschatzerweiterung im Englischen um das Wörtchen "Essstäbchen").
Im Schlürfen und Stisch verschmutzen stehe ich den Chinesen auch um nichts, oder fast nichts, nach. Hoffen wir, das ich mich back in Germany wieder an die andere Esskultur gewöhnen kann ;-).
Auch vergesse ich es so gut wie nie mehr, meine Schuhe auszuziehen, wenn ich ein Zimmer betrete, denn, das muss man wissen, hier betritt man mit Schuhen keine Wohnung, Büro, usw... Ja, wusste ich davor auch nicht.
Ach ja, zu der Kultur gehört natürlich auch, dass ich jetzt langsam begriffen habe, wie man was isst, und, noch viel wichtiger, mit was für einem Essen ich zu rechnen habe, wenn ich beispielsweise Goreng bestelle (Klasse, das erste Wort das mir eingefallen ist und von dem weiß ich nicht mal, was für ein Gericht das genau ist ;-)). Naja, jedenfalls bleibt es so abenteuerlich.


Etwas anderes zur Kultur noch, die wir gestern hautnah miterleben durften: :-)
Also bei uns in der Nähe gibt es ein, jedenfalls für malaiische Verhältnisse, kleines Einkaufszentrum namens "Jusco" von uns nur liebevoll "JJ" genannt. Gestern gabe es in eben diesem Einkaufszentrum eine special sale für Jusco-Kundenkartenbesitzern, an welchem alles "very cheap" sein sollte. Wir also kurzerhand mit ein paar Lehrern nach der Schule (ich sag immer Schule, auch wenns eigentlich ein Kindergarten ist...) flugs ins Auto gequetsch (wirklich gequetscht)und hingefahren. Vorher haben wir uns natürlich beide noch so eine Kundenkarte ausgeliehen. Und wirklich, es war alles verdammt billig. Jaaa, und ich gebs ja zu, da hab ich dann wohl doch einiges gekauft @:-).

(in dem Laden wars eindeutig am überfülltesten)


(so habe ich mich danach gefühlt...)


Ja, und das habe ich alles gekauft... Hat mich umgerechnet, mit Essen, 65 € gekostet

Es gäbe noch sooo viel zu berichten, aber ich will euch nicht langweilen :-)
Machts es gut!

PS: Eins noch: Ich habe gerade eben Lebensretter gespielt und einen kleinen Gekko von so einen Motten-Klebe-Dings befreit, auf welchem er hoffnungslos festgeklebt ist.

Samstag, 18. Oktober 2008

Kulturunterschiede im Alltag

Hallo, ich bins mal wieder.
Was soll ich berichten? Das Leben geht hier seinen Gang, es pendelt sich langsam alles ein und wird normaler. Und in diese Normalität hinein, gibt es immer wieder irgendetwas völlig neues, unerwartetes oder einfach etwas, mit dem man nicht gerechnet hätte.
Gester Abend hatten wir wieder Jugendgruppe. Wir haben sie zu uns nach hause eingeladen, weil wir sie mit einer deutschen Kartoffelsuppe überraschen wollten. Aus dieser ist aber eher ein Gemüseeintopf geworden, weil wir so viel Zeug reingehauen haben ;-). Jedenfalls kam als erstes Mary-Ann, die Tochter einer unserer Lehrerinnen im Kindergarten. Völlig überschwänglich und an zuhause denkend habe ich sie einfach umarmt, was sie doch leider sehr verwirrt hat. Nach einigen Erklärungen kam heraus, das man hier sowas nur bei ganz ganz engen und guten Freunden macht und (ein Glück, dass ich das von ihr erfahren habe) auf garkeinen Fall jemanden vom anderen Geschlecht. Wieder etwas dazu gelernt. Werde es also in Zukunf sein lassen, irgendjemand in Cheras zu umarmen.

Doch die Menschen sind unterschiedlich. Letztes Wochenende lernte ich eine Malaiin kennen. Sie ist 28, hat eine 5jährige Tochter, ist alleinerziehend und war noch nie verheiratet. Hä? Das in Malaysia? Ja, sie ist zwar muslimisch (nehm ich einfach mal an, da alle Malaien Muslime sind) doch hat sie mit den mir bis jetzt bekannten Einheimischen absolut garnichts gemein. Sie ist doch, wie soll ich sagen, eher westlicher... Von ihrem Denken, ihrem Reden und ihren Handlungen her. Und ich muss sagen, ich fühle mich wohl bei ihr. Es ist doch um einiges unkomplizierter mit ihr zu reden und man muss nicht so aufpassen, was man sagt. Freilich habe ich sie auch in den Arm genommen zur Verabschiedung. Hier muss man wirklich sehr aufpassen, mit wem man wie umgeht. Aber wenn man es einmal heraus hat, funktoniert es ganz gut.

(in der Mitte seht ihr die Malaiin, links die Tochter...)

So auch die Kindergartenleiterin. Dazu müsst ihr wissen, dass Chinesen nicht darum bemüht sind, Konflikte zu klären, sondern sie zu vermeiden. Und aus diesem Grund kommt auch nie jemand auf dich zu um dir direkt zu sagen, dass du etwas falsch gemacht hast, oder das es nicht OK war. Sowas erfährt man nur verschlüsselt, und da wir das nicht gewohnt sind, merken wir es oft garnicht. Aber ich denke (haha, hab ja grad gesagt, das ich es nicht bemerke ^^), dass das noch nich oft vorgekommen ist und sie im Kindergarten mit uns ganz zufrieden sind.
Allerdings erschwert uns das die Arbeit hier doch öfter, da uns oft irgendwelche wichtigen Sachen einfach nicht mitgeteilt werden und einfach davon ausgegangen wird, dass wir das wissen. Aber wie sollten wir? Oft bekommen wir den Satz von einem Lehrer zu hören: „Didn’t Miss Yong tell you this?“ Ja, das ist manchmal schwierig, und es macht uns unnötig wütend und gibt uns ein Gefühl nicht beachtet zu werden oder den anderen egal zu sein. Aber ich denke, so ist es nicht, sie denken nur schlicht und ergreifend nicht daran... Ich hoffe inständig, dass das noch besser wird.

Sonst läuft alles aber super. Wir fahren heute nach KL rein. Bis bald

Dienstag, 14. Oktober 2008

Gewisse Dinge, über die man nachdenkt, wenn man weg ist...

Seit ich hier in Malaysia bin habe ich wieder viel mehr Zeit mich mit meinen Freunden zu beschäftigen.
Ich durchstöber die Profile, sehe Fotos an, erfahre Dinge die ich nicht wusste... Und bei alle dem? Was für ein Gefühl ich habe? Das Gefühl jemanden verloren zu haben... Und das Gefühl, diese Person zu vermissen. Wie konnte ich die Freundschaft nur so schleifen lassen, ihr so den Rücken kehren? Und jetzt? Jetzt sind sie Fremde für mich. Ich kenne sie nicht mehr. Habe ein riesen Stück in ihrem Leben verpasst. Vielleicht gerade einen Schlüsselpunkt für sie. Ich kenne nicht mehr ihre Gedanken, ihre Wünsche und ihre Träume. Nein, sie sind mir einfach völlig fremd.
Die ein-zwei Mal die ich sie getroffen habe, lag noch ein Schein jener früheren Nähe über uns, aber es war doch nur ein Schein. Beide klammerten wir uns an etwas, das vergangen ist. Unsere enge Freundschaft. Und leider ist mir das nicht nur bei einer Person so ergangen.

Andere wiederum drohen mir zu entgleiten. Unaufhörlich und ich weiß nicht, wie ich es stoppen könnte.
Bei wieder anderen merke ich, das die Freundschaft scheinbar nie so eng war wie ich dachte. Von ihnen höre ich schon fast garnichts mehr. Oder garnichts mehr. Sie sind viel zu sehr mit ihrem eigenen Leben beschäftigt. Was solls.

Doch dann gibt es noch diejenigen, die mir wieder einmal bestätigen, wie besonders unsere Frendschaft ist und das auch die noch so große Distanz nichts an diesem Zustand ändert. In diesen Momenten, wenn ich wieder einmal merke, dass ich in ihrem Herzen bin genauso wie sie in meinem, bin ich mit unter zu Tränen gerührt. Aus Dankbarkeit über dieses wunderbare Geschenk das mir gegeben wurde und weil mir das Herz aufgeht wenn ich an sie denke.
Hoffentlich kann ich ihnen eine genauso gute Freundin sein wie sie mir.

Ich danke euch allen so!

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Kurzer Urlaub und das Leben danach

Hallo meine Lieben,

Die Marina und ich verbrachten letzte Woche ein paar Tage, dank des muslimischen Festes "Hari Raya", dass auf Grund des Ende des Ramadam gefeiert wird, ein paar Tage auf der wunderschönen Insel Pulau Pangkor. Dort war es einfach traumhaft schön. Neben einem haufen Backpackern from all over the world lernten wir auch ein paar Malaien kennen. Alles ausgesprochen freundliche Menschen, die uns die Insel noch einmal auf eine ganz andere Art und Weise erleben liesen. So wurden wir beispielsweise abends in einem Boot mit aufs Meer hinausgenommen, hatten Dinner bei einer malaiischen Familie, fuhren nachts mit Rollern über die Insel und kamen umsonst zum Schnorcheln. Es war einfach fantastisch! Nebenher entdeckten wir dann noch einige exotische Tiere und konnten Affen beobachten. Wir lernten auch eine 19-jährige Deutsche kennen, die im Moment eine Weltreise macht. Mit ihr war es sehr sehr lustig, nicht wahr, Jasmin?





Ach ja, und ich habe Rollerfahren gelernt! :-) Man glaubt es kaum. Aber es war echt einfach fantastisch auf einem Roller die Insel zu umrunden. Habe ich sogar mit jemandem hinten drauf geschafft. Und die Straßen haben es echt in sich. Urwald, Serpentimen, usw...


Sonntagnacht kamen wir dann sehr übermüdet wieder zuhause an. Wir wurden dankenswerterweise in KL von unserem Jugendgruppenleiter abgeholt.
Am Montag bekamen wir im Kindergarten dann Besuch vom Thomas, einem deutschen Pfarrer, der für uns hier in Malaysia zuständig ist. Mit ihm zusammen und dem deutschen Pfarrer, der hier in Malaysia ist, fuhren wir dann gestern zusammen nach Bethany Home um die Jungs zu besuchen. War ein sehr schöner Tag...
Montagabend wurden wir dann noch nach KL zum essen eingeladen. Und das erst um 10 Uhr abends. War trotzdem sehr schön, obwohl wir so müde waren. Wir waren indisch Essen. Das Essen wurde uns auf Bananenblättern serviert. Habe ich davor noch nie erlebt. War zwar scharf, aber sehr lecker. Das was wir gegessen haben wird "Roti" genannt und gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Süß, Scharf, mit Chicken und was weiß ich noch alles. Es ist so eine Art dünner Pfannkuchen und wird von der Marina und mir doch sehr gerne gegessen.

Die Arbeit hier läuft ganz gut, von Tag zu Tag besser, da man sich langsam an alles gewöhnt und in den Tagesablauf hineinkommt.
Wir haben heute einiges erfahren,was in den nächsten Monaten von der Kirche aus alles so geplant ist und ich muss sagen, ich freu mich einfach nur auf alles was auf uns zukommt!
Wir dürfen auch mit den Kindern Plätzchen backen und Weihnachtsschmuck basteln! Juhu!!! Vllt kann ich ja noch deutsche Weihnachtsmusik auftreiben ;-). Nur auf den Glühwein muss ich dieses Jahr wohl verzichten. Drinkt mal nen Schluck für mich :-)

Also bis bald!

Montag, 29. September 2008

Kirche und Gemeindeleben

Hai alle zusammen,

ich wollte euch vom vergangenen Sonntag berichten, den ich absolut fantastisch fand!

Tagesablauf:
8.30 Uhr: Rahel schält sich mehr oder weniger ausgeschlafen aus dem Bett
9.30 Uhr: Ich erscheine mittlerweile frisch und munter pünktlich zum Gemeindegottesdienst, den es extra ein zweites mal auf englisch gibt (also für alle, die das noch nicht ganz verstanden haben: Es gibt zwei Gottesdienste, die parallel gehalten werden. Der im größeren raum auf chinesisch und im kleineren auf englisch. Wenn ich kleineren sage, dann meine ich aber immer noch einen Raum so groß wie ein Klassenzimmer und er ist wirklich bis auf den letzten Platz besetzt. soviele leute habe ich in deutschland schon lange nicht mehr in einem gewöhnlichen gottesdienst gesehen. und wenn man bedenkt, dass das auch noch die Minderheit der gemeinde war... Wahnsinn. es wurde wie immer sehr viel und sehr locker, mit begleitendem klatschen gesungen. ein auswertiger pfarrer, der zu besuch war, predigte echt realtitätsbezogen und einfach nur fesselnd. Das englisch war zum Glück größtenteils verständlich und das englische Vater-unser kann ich auch schon fast auswendig...)
11.30 uhr: Ende des gottesdienstes. Alle stehen noch vor der Kirche, unterhalten sich, tauschen neuigkeiten aus, vereinbaren Termine. Es wird viel gelacht. Alle sind sehr herzlich.
11.45 uhr: Ich bin mit drei jugendlichen aus der gemeinde zum lunch gegangen. Das ist hier so üblich. es ist ein richtiges gesellschaftliches ereignis jeden sonntag. Das ist so schön. hier wird gemeinschaft richtig gelebt...
13.30 Uhr: ich bin wieder in der kirche. Muss noch ein paar sachen ausdrucken und vorbereiten, denn.... um
14.00 Uhr: Halte ich den ersten Deutschunterricht meines lebens :-). Meine schülerschar besteht aus 8 gut gelaunten erwachsenen, die mir mehr oder weniger bekannt sind, und von denen im Oktober einige nach Deutschland und zu mission 1Welt fahren werden. ich glaube, es hat ihnen gefallen und ich bin hochmotiviert weiter zu machen.

Hach ja, der restliche tag war dann nicht mehr so erlebnisreich, aber ich bin sehr glücklich wieder in meine Wohnung und zur marina zurück gekehrt.

Übrigens, übernächste Woche hab ich mich bei der Jugendgruppe dafür gemeldet, den "Talking-Point" zu übernehmen und schon eine ganz tolle Präsentation über taizé zusamengestellt! Vllt schaffe ich es ja sogar, hier mal ein taizé-gebet zu organisieren. Wenn mir das gelingt bin ich mehr als zufrieden mit mir und meiner arbeit hier!

Ganz liebe Grüße nach Deutschland!

Freitag, 26. September 2008

kurze Schreckensnachricht!

Hey Leute,

ob ihrs glaubt oder nicht, ich habe gerade eben auf der Heimfahrt von der Cell-Group im Radio ein Lied von Toiko Hotel gehört! Wie krank ist das denn? Ich dachte, wenigstens DIE wäre ich los, wenn ich auf der anderen Seite des Planeten bin...

Donnerstag, 25. September 2008

Alltag in Cheras

So, nun mal ein Bericht, wie es hier so Tag ein Tag aus in der Gemeinde und im Kindergarten abläuft (damit ihr nicht den Eindruck bekommt, dass ich nur am rumreisen und feiern bin ;-) ).

Wie ihr ja mittlerweile wisst arbeite ich in einem Chinesisch-Christlichen-Kindergarten. Das Gebäude in dem er sich befindet, ist gleichzeitig auch die Kirche und das Gemeindezentrum.

Den Kindergarten besuchen zwischen 300 und 400 Kindern (genauer konnte man mir das bis jetzt nicht sagen...). Diese sind wiederrum in Vormittags- und Nachmittagsgruppen aufgeteilt. Da ich über die ganze Struktur usw noch nicht so bescheid weiß werde ich den detailierten Bericht auf wann anders verschieben.

Jedenfalls arbeite ich nun schon seit fast 2 Wochen hier. Ich kann gerade noch garnicht so sagen, ob es mir nun gut oder nicht so gut gefällt, da wir im Moment noch nicht mit so vielen Aufgaben haben. Wir sitzen oft in irgendwelchen Klassen drinnen und beobachten die Lehrer bei ihrer Arbeit, helfen bei irgendwelchen Aktivitäten mit oder befinden uns im Learningcenter (was das genau ist erfahrt ihr auch in dem genaueren Bericht).

(Mädchen mit besonderer Uniform)

Die Gemeinde ist recht groß, finde ich. Genaue Angaben lassen sich im Moment auch darüber noch nicht machen.

Jedenfalls wird hier der Glaube viel stärker gelebt, als bei uns. Das liegt sicher auch daran, dass es 1. einfach eine Minderheit in Malaysia ist, die Christen sind und 2. dass es für sie einfach nicht selbstverständlich ist, getauft zu sein. Viele von ihnen haben sich, im Gegensatz zu Deutschland, selbst dafür entschieden sich taufen zu lassen und somit Christen zu werden.


Jeden Freitag treffen wir uns mit ein paar Jugendlichen aus der Gemeinde zu einer sogenannten „Cell-Group“. Das ist ganz einfach eine Jugendgruppe. Das ist immer total nett und macht Spaß, auch wenn ich Freitagabend oft müde bin. Sie beginnt nämlich leider immer erst um 20.30 Uhr und geht bis 22.00 Uhr oder länger.

Zu Beginn wird immer ein Auflockerungsspiel (oder wie wir alten Hasen in der Jugendarbeit gerne sagen: Warming-Up) gemacht. Lustigerweise kannte ich das erste das wir gespielt haben bereits etwas anders. Vllt kennt der eine oder andere von euch Die-Wo? Das vom letzten Freitag war so eine Art Tabu und war einfach auch nur wahnsinnig lustig. Danach geht es dann lockerflockig weiter mit ein paar Liedern und zwischen drinnen Gebeten. Dann kommt ein Bibeltext. Danach diskutieren wir über irgendein Thema (welches ist völlig egal). Das Ganze ist echt toll. Jeder Teil wird auch von jemand anderem übernommen. Der Leiter, Joel führt zwar so ein bisschen durch die Gruppenstunde und hilft wenn man ihn braucht, aber den größten Teil machen die Jugendlichen selber.

Und sonntags findet um 9.30 Uhr Gottesdienst statt. Dieser gestaltet sich so vollkommen anders, als der Deutsche. Alleine vom Aufbau her, als natürlich auch von den Liedern, der Reihenfolge, der Predikt und der Länge (dauert ca. 2 Std.). Der ganze Gottesdienst bezieht sich auf den Alltag der Menschen. So ist es z.B. völlig normal, für die Regierung zu beten, dass sie bei ihren Entscheidungen an ihr Volk denken mag.

Was sonst in der Gemeinde so alles passiert, werde ich im Laufe der Zeit sicher noch herausbekommen und euch dann natürlich auch mitteilen.

Soweit erst mal, einzelne ausführliche Berichte folgen


Sonntag, 21. September 2008

einfach unbeschreiblich in KL

Huhu!

Ich habe gerade ein wunderschönes, aufregendes, spontanes, abenteuerliches Wochenende mit viel Lachen, glücklichsein, einkaufen, singen, tanzen, reden, sich-über-das-Leben-freuen und vieles mehr hinter mir.
Wie das kommt?
Also: Die Marina ist übers Wochenende nach Hause geflogen, weil ihre Schwester heiratet. Kurzerhand ist dann die Kathi, die ich aus Bethany Home kenne, zu mir zu Besuch gekommen. Gestern wollten wir uns ein bischen die Stadt und Chinatown "anschauen", was allerdings, ich gebs ja zu, in einem riesen Einkaufsbummel geendet hat :-). Halb so schlimm. Ich hab immer noch Geld auf dem Konto und ich bereue kein einziges Teil, das ich mir geleistet hab. Sind doch alle in irgendeiner Weise nützlich (auch wenn sie nur als Staubfänger auf dem Regal verweilen).
Zu abend gegessen haben wir dann in einer sehr lustigen, gemütlichen Reggae-Bar. Dort wurden wir von zwei Lady-Boys bedient (die waren voll putzig) und bekamen eine Energiemassage.
Unser letzter Bus wäre um 9.45 pm gegangen. Da wir allerdings noch putzmunter und voller Tatendrang waren, beschlossen wir uns in KL eine Unterkunft für diese Nacht zu suchen und uns dann auf den Weg zu irgendeinem Club zu machen. Keine 5 min. später hatten wir in einem Backpacker-Hostel eingecheckt, die nächste Maybank aufgesucht (uns ist das Geld ausgegangen ;-) ) und uns auf den Weg zum KLCC gemacht. Dort sollte es 2 Clubs geben. Tja, falsch gedacht. Dort gab es nicht 2 sondern eher 20! Sind dann in einem Beach-Club gelandet mit Liveband und haben dort doch tatsächlich 4 deutsche Studenten kennengelernt.
Die Nacht wurde dann noch recht lustig und um halb 4 in der Früh sind wir dann völlig erschöpft, aber glücklich in unsere Betten gesunken.
Und wie es uns heute geht? Naja, was soll ich sagen... Den Umständen entsprechend ;-). Ich habe keine Stimme mehr und bin etwas erkältet und hundemüde. Aber hey, das hat sich echt gelohnt!

Ach ja, wir haben gestern übrigens sehr viele Sachen ausprobiert. Ich habe z.b. gestern den ersten Bayern meines Lebens gegessen :-). Das war ein Erlebnis. Wie, ihr wisst nicht was das ist?
Noch nie bei Dunkins Donut gewesen?

Tadaaaa, des Rätsels Lösung :-) (Schmeckt wie ein Vanillekrapfen und heißt "vanilla Bavarian")

Außerdem haben wir uns für 5 Ringits die Hornhaut durch Fische von den Füßen knabbern lassen. Man man, das war vllt ein Erlebnis. Das hat so gekitzelt.
Da seht ihr übrigens dann auch gleich mal die Kathi. Sehr lustiger und lieber Mensch, muss ich schon sagen.

So, das nur mal um euch einen kleinen Einblick zu geben, was man hier außer arbeiten sonst noch so alles treiben kann.
Es gäbe noch soo viele tolle Fotos, die nur darauf warten, euch gezeigt zu werden, aber das würde hier irgendwie den Rahmen sprengen, denke ich. Vllt schaffe ichs ja endlich mal, so eine Diashow hier einzubauen.

Macht es gut, fühlt euch gedrückt und bleibt schön brav ;-)

PS: Hier noch ein Bild vom Tag danach :-P:

Dienstag, 16. September 2008

Die Sache mit den Toiletten

So, da sich nun langsam die Normalität einstellt kann ich jetzt ja auch einmal mit meinen ersten Beobachtungen, Erkenntnissen, was auch immer beginnen.
Über den Kindergartenalltag werde ich allerdings erst in ein paar wochen etwas erzählen, da ich gerade mal zwei Tage dort mehr oder weniger gearbeitet habe und der Meinung bin, das dies keines Falls ausreicht um ein umfangreiches Bild über den Kiga zu bekommen.
Deshalb erst einmal zu etwas anderem.
Die Sache mit den Toiletten.

Zu diesem Bericht sollte man allerdings wissen, das einige meiner Freunde vor meinem Abflug mir ständig unter die Nase gerieben haben, dass es in Malaysia kein Klopapier gäbe und eine von ihnen hat mir dankenswerterweise auch welches geschenkt :-).

Ich muss zugeben, mit diesem Geschenk lag sie keinesfalls ganz falsch. Oft trifft man öffentliche Toiletten ohne dieses nützliche Etwas an. Allerdings gibt es dort dafür einen wunderbaren Schlauch aus dem Wasser kommt (wenn man es andreht, versteht sich natürlich), für was auch immer. Meinen die allen Ernstes, das ich mir damit meinen Popo abspritze?!?!? Und wie soll ich dann bitte meine Unterhose und Hose wieder anziehen, ohne danach auszusehen, als hätte ich es nicht mehr rechtzeitig bis zur Toilette geschafft? Sehr sehr merkwürdig das Ganze.
Oft gibt es auch garkeine Toiletten auf denen man sich gemütlich niederlassen kann, sondern nur solche Löcher im Boden (comme en France), oder aber etwas niedrigere Toiletten, die auch nur zum Hinstehen da sind (von mir aber schon fälschlicher Weise als Sitztoiletten verwendent wurden :-) ). Diese Art hat auch eine Automatikspühlung, die nur Funktioniert, wenn man richtig davor steht (was natürlich sitzenderweise nicht ganz funktioniert). Das hat schon zu sehr amüsanten Klo-Tänzen geführt, die glücklichwer Weise nicht gesehen wurden.
Allerdings muss man dazu sagen, dass es oft auch draußen Klopapier gibt, das man mit hineinnehmen muss. Das muss man vorher aber auch erst mal wissen, denn hinterher nützt einem das Wissen herzlich wenig, außer vllt fürs nächste Mal.

Ich hoffe, ihr habt jetzt einen umfassenden Einblick bekommen.

Es folgen Berichte über Türen auf- und zusperren, den lebensgefährlichen Straßenverkehr und vieles mehr. Ich hoffe, es hat euch ein bisschen unterhalten.

Bis bald!

PS: Ich habe heute wieder einmal meine Unfähigkeit zum Leben bewießen indem ich gegen eine geschlossene Glastüre gelaufen bin. Oh oh, armes Ich ^^

Samstag, 13. September 2008

Darf ich vorstellen...

Nun, da wir in Cheras in unserer tollen 4-Zimmer-Wohnung angelangt sind, den Kindergarten und Cheras schon etwas kennengelernt haben, möchte ich euch mal meine 3 Mitreisenden vorstellen:

Das ist die Marina. Mit ihr arbeite und wohne ich zusammen! Wird sicher lustig mit ihr (is es ja jetzt schon.
Und das sind der Alex und der Bene. Die beiden haben wir in Bethany Home gelassen. Allerdings werden wir sie trotzdem öfter sehen und mit ihnen was unternehmen usw...

So, das wärs.

Skype funktioniert übrigends, nicht wahr, Benno? ;-) War ein sehr spaßiges Telefonat gestern Abend, muss ich sagen.

Machts es gut, genauere Berichte folgen.

Lg, Rahel

Dienstag, 9. September 2008

Bethany Home

Gestern haben wir also unser gemuetliches Hotel verlassen und uns nach Bethany Home begeben. Die M arina und ich bleiben bis Freitag hier um uns alles anzuschauen usw. Dann werden wir endlich in unsere lang ersehnte Wohnung kommen und die Gemeinde Cheras in der wir arbeiten werden, kennenlernen.
Ab da werden wir dann auch regelmaessig internet haben. Allerdings kann ich euch jetzt gleich sagen, dass ich nicht in icq oder msn online sein werde. Aus verschiedenen Gruenden. Ich bin jetzt hier in diesem fremden Land und moechte hier auch ankommen und wirklich hier leben. Wuerde ich abend fuer abend am PC verbringen und mit euch chatten haette ich doch das gefuehl, zuhause zu sein. Und das moechte ich nicht. Ich freue mich immer ueber eine Nachricht von euch, aber ich denke es ist gut, wenn das nicht zu haufig ist. Ueber Briefe freue ich mich ganz besonders :-).
Also, seid mir nicht boese. Ihr werdet ja trotzdem auf dem laufenden sein. Und vllt koennen wir ja mal skypen, wenn es der Zeitunterschied zulaesst.

Samstag, 6. September 2008

Welcome to Malaysia

Hallo meine Lieben,

ich bin mittlerweile gut in Kuala Lumpur angekommen. Wir verbringen die Tage bis naechsten Montag zusammen in einem Hotel (welches sehr schoen ist, sogar mit pool!), bis wir am Montag dann nach bethany home fahren, wo die Jungs arbeiten werden. Dort bleiben wir bis spaetestens Freitag. Dann werden wir unsere Wohnung beziehen.
Tja, was soll ich sagen. Malaysia finde ich persoenlich sehr sehr aufregend, toll, vielseitig und noch sooo vieles mehr. Ich weiss garnicht, wie ich das alles beschreiben soll. Wir empfinden es schon als sehr warm, obwohl die anderen meinen, es waere die kaelteste Jahreszeit. Es regnet auch sehr viel. Finde ich nicht schlimm. Ist ja, dank der Hitze gleich wieder trocken.
Eine deutsche Pfarrersfamilie kuemmert sich sehr lieb um uns, sie haben 2 Toechter in unserem Alter und noch zwei juegere Jungs. Heute waren wir schon mit dem chinesischen Bischof beim Essen. Er ist total der herzliche Mensch und ich freue mich auch in Zukunft mit ihm Kontakt zu halten (er ist der Bischof unserer Gemeinde).
So, alle ausfuehrlichen Berichte ueber essen, Klopapier (nicht wahr, Chrissi :-) ) und sonstiges kommen im Laufe der naechsten Wochen, wenn ich regelmaessiger Internet habe.
Wir fahren jetzt jedenfalls in die Mega-Mall ein riiiiiiiessen Einkaufszentrum. Bin schon gespannt ... Die Preise sind hier sehr viel billiger...

Ganz liebe Gruesse!

Rahel

Mittwoch, 3. September 2008

Dubai


Hallo Leute,

ob ihrs glaubt oder nicht, ich sitze gerade in Dubai am Flughafen. Es ist hier grad 2 uhr nacht und wir warten auf unseren Anschlussflug nach Kuala Lumpur. Bis jetzt hat alles ohne Probleme funktioniert, hoffen wir, dass es so bleibt.

Danke nochmal an alle, die am Freitag da waren. Ich habe mich total gefreut, war ne schöne Abschiedsparty!

Und dann noch ein ganz großes Dankeschön an alle, die mich mit zum Flughafen gebracht haben.

Also ich finde das Fliegen lustig :-). Die andren teilweise zwar nicht so, aber mir machts spaß. (Und das Flugzeugessen ist auch toll ^^)
Also, ich meld mich dann mal wieder wenn ich angekommen bin (oder irgendwann anders dann...).
Macht es gut,

bis dann!

Donnerstag, 28. August 2008

Langsam wirds ernst

Puh, langsam aber sicher rückt auch meine Abreise näher.
Gerade heute habe ich erst die Sinja nach Nepal verabschiedet. Und ehe ich mich verseh, werde auch ich im Flieger Richtung Malaysia sitzen. Jetzt heißt es noch den Rest packen, das Zimmer vollns ausräumen und meinen Abschied feiern...

Freitag, 22. August 2008

Abschied nehmen

Hallo meine Lieben,

nun ist es also soweit. In 11 Tagen verlasse ich das Land für ein Jahr. Wohin es gehen soll? Nach Malaysia natürlich!
Viele von euch sehe ich ja nächsten Freitag nochmal, darauf freue ich mich! Und wen ich nicht mehr sehen sollte: Fühle auch du dich von mir gedrückt!
Ich werde euch hier über mein Auslandsjahr auf dem Laufenden halten. Mit Fotos, Anekdoten und was mir sonst noch so alles einfallen wird werde ich eure Zeit rauben ;-). Wens interessiert kann es ja lesen und auch fleißig Kommentare dazu verfassen.

Ich freue mich darauf, was von euch zu hören!

Ganz liebe Grüße,

Eure Rahel